Ein Netzwerk für Künstliche Intelligenz in der Medizin

KI-Med

Die Hochschule Mittweida, die Universität Leipzig, die Technische Universität Dresden, und zahlreiche weitere Partner bauen in den kommenden knapp drei Jahren im Projekt KIMed ein Netzwerk für Künstliche Intelligenz in der Medizin (KIMed) auf. Dieses wird neben Forschungseinrichtungen auch die Universitätsklinika in Leipzig und Dresden, regionale Gesundheitsversorger und Partner der IT-Branche umfassen. Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die Erstellung eines öffentlichen Verzeichnisses von Akteuren, Partnern, KI-Werkzeugen, Datenquellen und Datensätzen. Dies bildet die Grundlage für die Konzeption einer geschützten Forschungsumgebung, der Secure Processing Environment (SPE). Darüber hinaus werden kooperative Demonstratoren initiiert und Weiterbildungsmaßnahmen entwickelt, um den Einsatz von KI-Anwendungen in der Medizin zu optimieren. Ein gemeinsames Konzept zur Öffentlichkeitsarbeit wird das Netzwerk nachhaltig stärken.

Für die Hochschule Mittweida ist dabei das SICIM im Projekt vertreten. Das SICIM wird im Netzwerk insbesondere für den Bereich der KI-Werkzeuge zuständig sein. Damit wird die Kompetenz des Teams um Professor Thomas Villmann und die Forschungen der HSMW im Bereich KI für medizinische Anwendungen gewürdigt. Gleichzeitig wird das Projekt neue Impulse auf diesem Gebiet setzen und die HSMW als potenziellen Projektpartner attraktiver machen.

Insgesamt wird das KIMed-Projekt bis Ende 2027 mit 3.6Mio € aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Steuermitteln auf Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts gefördert.

Ansprechpartner

Prof. Dr. rer. nat. habil. Thomas Villmann
Prof. Dr. rer. nat. habil. Thomas Villmann
Fakultät Angewandte Computer- und Biowissenschaften
Dr. rer. nat. Marika Kaden
Dr. rer. nat. Marika Kaden
Fakultät Angewandte Computer- und Biowissenschaften
M.Sc. Ronny Schubert
Fakultät Angewandte Computer- und Biowissenschaften

Laufzeit: 01.04.2025 – 31.12.2027

Finanziert durch: Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE)